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Mobile Anwendungen für Delft-FEWS

Mit Delft-FEWS Version 2017.01 sind erste Funktionen der Delft-FEWS-Roadmap 2020 verfügbar. Damit geht Deltares einen wichtigen Schritt in Richtung technischer Neuausrichtung seiner Vorhersageplattform. Als Datenschnittstelle steht in Delft-FEWS der „PIWeb Service“ zur Verfügung, eine robuste Schnittstelle zu externen Anwendungen, vor allem auf mobilen Geräten. Mit ihr bieten sich neue Möglichkeiten, auch außerhalb eines Delft-FEWS-Clients auf Daten der Delft-FEWS-Datenbank lesend wie schreibend zuzugreifen. Dafür stehen unter anderem SOAP- und REST-Protokolle mit einem umfangreichen Methodenkatalog zur Verfügung.

Hydrotec hat die Schnittstelle bereits getestet und in einer Browser-gestützten Anwendung Zeitreihen von Messstationen visualisiert. Die Anwendungsbereiche für diese Schnittstelle sind vielfältig. Zum Beispiel könnten bestimmte Mitarbeitergruppen per App zielgerichtet Daten aus dem Delft-FEWS-System erhalten, die für sie relevant sind. Sie benötigen dazu keine Kenntnisse in der Anwendung von Delft-FEWS.

Mobile Anwendungen für Delft-FEWS

Anwender können mit mobilen Geräten auf Wasserstände und andere Messdaten aus Delft-FEWS zugreifen.

Betreiber von Hochwasser-Plattformen können über den PI-Web Service Informationen mit mobilen Endgeräten direkt aus Delft-FEWS abfragen, weiterverarbeiten und darstellen.

Daten mobil nutzen, um Risiken zu minimieren

Hydrotec sieht in solchen Neuerungen großes Potenzial. Nutzen Sie die Vorteile dieser Technologie zur Risikominimierung von Hochwassern und Sturzfluten, indem Sie Ihre Umwelt- und Vorhersagedaten immer und überall abrufen können. Und das, ergonomisch im Browser oder einer App auf Ihrem mobilen Endgerät, ohne eine aufwändige Client-Anwendung zu starten.

Ihre Messdaten für die Frühwarnung zu nutzen und eine individuelle Alarmierung zu entwickeln, das ist unser Ziel. Dadurch gewinnen Sie Zeit und das macht Sie im Ernstfall handlungsfähig.

Gerne entwickeln wir mit Ihnen eine für Ihren Aufgabenbereich passende Lösung.
Dr.-Ing. Oliver Buchholz, Dipl.-Ing. Michael Bornebusch
Veröffentlicht am 07.11.2018