Grundwasser-Modell
08.08.2011
Aktualisierung N-A-Modell Obere Ems
08.08.2011

Aufbau eines GIS-kompatiblen Gewässernetzes der Bundeswasserstraßen

Problemstellung, Aufgabe, Zielsetzung

Die meisten Bundeswasserstraßen verfügen über eine feste Stationierung, die in vielen Fällen auf Schildern am Gewässer angezeigt wird. Innerhalb der Bundeswasserstraßenverwaltung existieren vielfältige tabellarische Datenbestände, in denen Objekte über ihren Gewässerkilometer georeferenziert werden. So auch der Europäische Schifffahrts- und Hafenkalender „WESKA“, der als Datengrundlage für andere Datenbestände innerhalb und außerhalb der Bundeswasserstraßenverwaltung dient.

Ziel des Projektes war die Erarbeitung eines GIS-Themas mit den Achsen der Bundeswasserstraßen, das die vorgegebene Stationierung enthält. Bearbeiter externer tabellarischer Datenbestände können damit über eine GIS-Funktionalität ihre Daten in einer Karte visualisieren.

Gewässernetz im GISAuftraggeber, Projektlaufzeit

Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz

Bearbeitungszeitraum: Dez. 2007 bis März 2009

Projektgebiet

Ca. 8.000 km Wasserstraßen in Deutschland

Projektorganisation

Projektleitung erfolgte durch Dipl.-Math. Benedikt Rothe, Programmierungen und Datenbearbeitung durch weitere Entwickler und GIS-Experten. Bei der Bearbeitung wurde eng mit den befassten Mitarbeitern der BfG zusammengearbeitet.

Bearbeitung und Methoden

Hydrotec unterstützte die BfG bei der Abwicklung und Steuerung des Projektes in den Arbeitsschritten:

  • Betreuung der Ausschreibung und Projektsteuerung zur Digitalisierung
  • Beschaffung und Kontrolle der Rohdaten bei den untergeordneten Dienststellen (Wasserschifffahrtsdirektionen und Wasserschifffahrtsämter)
  • Qualitätskontrolle der durch einen weiteren Dienstleiter erstellten kilometrierten Achsen
  • Entwicklung teilautomatisierter ArcGIS-Prozeduren zur Prüfung umfangreicher Daten, Datenorganisation und Datenbank
  • Pflege des Metadatenbestands mit dem Ziel, die Datengrundlage für einzelne Bearbeitungsbereiche für den Endanwender transparent zu machen

Als weiterer Projektinhalt wurden zusätzliche tabellarische Datenbestände (Sekundärdaten) erarbeitet, die die Kilometrierung nutzen und Themen wie Häfen, Zuständigkeitsbereiche oder Wasserstraßenklassen aufbereitet.

Ergebnisse und Produkte

Geodatabase/Shapefile mit Wasserstraßenachsen und Sekundärdaten.

Ansprechpartner

  • beim Auftraggeber: Herr Herbert Brockmann (brockmann@bafg.de)
  • bei Hydrotec: Dipl.-Ing. Ulrich Wolf-Schumann
Veröffentlicht am 08.08.2011