WWI-Modul Gewässerunterhaltung
03.06.2015
Veröffentlichung „Notentwässerung für Flachdächer“
11.06.2015
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Die Module des WWI decken die Kernthemen der Gewässerbewirtschaftung ab.

WWI mit optimiertem GIS-Client

WWI-LogoDas Web-basierte System WWI stellt allen Mitarbeitern einer Organisation mit Internettechnologie Daten zu Gewässern, Bauwerken, Einzugsgebieten etc. zur Verfügung. Schnell und zuverlässig finden Anwender die Informationen, die sie für ihre Aufgabenstellungen benötigen. Mit dem integrierten Karten-Werkzeug (GIS-Client) erkennen sie schnell räumliche Zusammenhänge, verorten Objekte, erstellen Karten und erzeugen mit den GIS-Werkzeugen neue Informationen.

Neuer GIS-Client in Version 7.0

Mit der Version 7.0 steht den Nutzern ein neu konzipierter WWI GIS-Client zur Verfügung. Die Anwender erhalten damit ein performantes, vielseitiges und leicht zu bedienendes Karten-Werkzeug. Die neue Systemarchitektur und Oberfläche hat Hydrotec in einem Projekt mit dem Bergisch-Rheinischen Wasserverband (BRW), dem Erftverband, dem Niersverband und dem Ruhrverband realisiert. Die Verbände setzen die Funktionen des WWI 7.0 ab Sommer 2015 ein.

WWI Kartenansicht

Wasserwirtschaftliche Daten in der Karte darstellen, bearbeiten und ausgeben – das ermöglicht der GIS-Client des WWI mit seinem modernen Bedienkonzept.

Schnell vom Überblick zum Detail

Mit der integrierten Kartenanwendung erhalten die Anwender räumlichen Überblick und öffnen mit einem Mausklick die Detaildaten zum gewünschten Objekt.

Die tabellarischen Übersichten können sie gezielt um Informationen anreichern oder auf die für sie relevanten Daten beschränken. Mit den direkt verfügbaren Filterfunktionen stellen sie die passende Auswahl an Objekten nach ihren Kriterien zusammen. Die Auswahl lässt sich leicht in andere Anwendungen wie z. B. Microsoft Excel exportieren.

Die Detaildatenblätter sind zur besseren Übersicht thematisch gegliedert und zeigen standardmäßig folgende Bereiche:

  • technische Daten,
  • die Informationen zur Lage und Erfassung,
  • Stammblätter mit zeitvarianten Daten,
  • Beziehungen zu anderen Objekten (z. B. Abfluss-Topologie)
  • Unterhaltungs- und Kontrolltätigkeiten
  • digitale Unterlagen zum Objekt wie Pläne, Fotos oder Schriftstücke.

Die Besonderheit des WWI ist, dass es leicht mit spezifischen Informationen einer Institution erweiterbar ist. Dies bezieht sich nicht nur auf einzelne Sachattribute, sondern auch auf ganze Fachbereiche.

Eher GIS als nur Karte

Der neu konzipierte GIS-Client – im WWI kurz als „Karte“ bezeichnet – bietet den Anwendern viele Funktionen eines Geografischen Informationssystems (GIS).

Die modernen und an bekannte Standardanwendungen angelehnten Bedienkonzepte ermöglichen die einfache Navigation in der Karte. Gerade auch Mitarbeiter ohne spezielle GIS-Kenntnisse können die gesuchten Informationen im räumlichen Kontext sehen. Damit können Anwender den GIS-Client nach kurzer Einarbeitungszeit effektiv nutzen.

Geothemen können einzeln und in Gruppen aus- bzw. eingeblendet werden. Der GIS-Client stellt die Themen mit einer differenzierten Symbolik dar.

Folgende GIS-Funktionen bietet der GIS-Client:

  • Abfrage der Informationen zum Standort
  • Abfrage von Informationen zu einzelnen Objekten
  • Selektion von Objekten
  • Messung von Strecken und Flächen
  • Eingabe von Skizzen und Beschriftungen direkt in der Karte
  • Bearbeitung der Geometrie von Objekten
  • Abspeicherung von Kartenausschnitten
  • Umfangreiche Druckfunktion
  • Koordinatenumrechnung
  • Laden von zusätzlichen Geothemen

Zusätzlich stehen spezielle GIS-Funktionen für wasserwirtschaftliche Themen bereit:

  • Stationierungsberechnungen
  • Georeferenzierung ans Gewässer
  • Gewässer-Tooltipp
  • Berechnung von Einzugsgebieten

Besonders freuen sich die Anwender über die kurzen Reaktionszeiten beim Verschieben oder Zoomen, beim Selektieren von Daten und beim Kombinieren verteilter Web-Dienste.

Module für Fachbereiche und Abteilungen

Die Module des WWI decken die Kernthemen der Gewässerbewirtschaftung ab.

Die Module des WWI decken die Kernthemen der Gewässerbewirtschaftung ab.

Das WWI bietet Module zu Kernthemen des Fließgewässermanagements. Einzelne Module können jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden. Etwas Vertrautheit mit dem WWI vorausgesetzt, können auch hausinterne WWI-Administratoren diese Änderungen und Erweiterungen vornehmen.

Durch die offene und dokumentierte Architektur können die Verantwortlichen einzelne Attribute oder komplette Fachmodule des WWI selbst anpassen und ergänzen. Mit ein wenig Integrationsaufwand ist auch die Erstellung neuer Module kostengünstig möglich. Hydrotec bietet dazu fachlich und technisch kompetente Beratung.

Rechte zum Lesen und Schreiben

Grundsätzlich können alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen lesend auf die Informationen im WWI zugreifen. Viel genutzte Werkzeuge sind die konfigurierbare Suche und die integrierte Adresssuche, die Modul-übergreifend arbeiten.

Die Berechtigung zum Schreiben ist über die Zugehörigkeit zu Gruppen geregelt und kann bis hin zu einzelnen Objekten fein abgestimmt werden. Dabei ist stets sichergestellt, dass bei jeder Veränderung nachvollziehbar bleibt, wer diese wann vorgenommen hat.

Moderne Technik dahinter

Das WWI 7.0 verwendet konsequent aktuelle technische Standards, wie REST, HTML5, ECMAScript 5, CSS3 und SVG und nutzt dadurch moderne Browser optimal. Die Geschwindigkeit des Systems konnte enorm gesteigert werden, indem darauf verzichtet wurde, veraltete Standards sowie spezifische Eigenheiten von Browsern zu unterstützen.

Die intensive Nutzung von JavaScript und CSS auf den Clientcomputern ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Karten und eine flüssige Bedienung.

Technisch basiert der GIS-Client auf dem dojo-Toolkit und der OpenLayers-Javascript-Bibliothek. Diese sind auch in Bezug auf eine Verwendung in Smartphones oder Tablets vorbereitet. Durch die Nutzung dieser Open Source-Frameworks profitieren die Anwender von den Weiterentwicklungen der Open Source-Community.

Dipl.-Geo-Ökol. Werner Müller, B. Sc. Inf. Michael Stahl, Rebeca Chadalakian-Kurz

 

Veröffentlicht am 03.06.2015