Koppelung HYDRO_AS-2D mit FLORIS
22.02.2022
Tag der Hydrologie 2022
Hydrotec präsent beim Tag der Hydrologie 2022
15.03.2022

Hydrotec stellt im Ratsausschuss erste Ergebnisse vor

Die Stadt Wipperfürth beauftragte Hydrotec Ende 2020 mit der Erarbeitung einer Starkregenrisikomanagementstudie.

Dort wurden im Mai 2018 nach einem Starkregen große Bereiche überschwemmt. Auch beim Hochwasser im Juni 2021 war Wipperfürth betroffen.

In einer Sitzung des Ausschusses für Klima, Natur und Umwelt erläuterte unsere Projektleiterin Andrea Siebert im Februar 2022 die durchgeführten Projektschritte der Starkregenstudie Wipperfürth und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse.

Starkregenstudie Wipperfürth
Überschwemmter Parkplatz in der Wipperfürther Innenstadt im Mai 2018

Anhand der hydraulischen Simulation der Oberflächenabflüsse analysierten wir die Gefährdungslage auf dem Gebiet der Kommune am Beispiel von zwei Niederschlagsszenarien: „außergewöhnliches Ereignis“ (hier 54,2 mm/h) und „extremes Ereignis“ (90 mm/h).

Die Ergebnisse der Simulationen wurden aufbereitet und in Starkregengefahrenkarten und Starkregenrisikokarten dargestellt. Sie stellen die gewonnenen Informationen für Wipperfürth detailliert dar. Aktuell liegen sie als Vorabzüge vor.

Starkregenstudie Wipperfürth
Die Starkregengefahrenkarte stellt die zu erwartenden Überschwemmungen und Wassertiefen dar.
Starkregenstudie Wipperfürth
Die Starkregenrisikokarte zeigt auf, für welche Gebäude konkret ein Risiko besteht.

Andrea Siebert stellte die in den Karten deutlich erkennbaren Gefahrenpunkte dar und zeigte mögliche Ansätze zur Verbesserung der Situation auf:

  • Verlegung von gefährdeten Objekten
  • Geländemodellierungen zur Umlenkung des Oberflächenwassers
  • Anlage von Mauern, Schwellen und Hochwasserschutztoren
  • Sicherung von Öltanks gegen Aufschwimmen
  • Entsiegelung von Flächen

Als nächste Projektschritte zur Starkregenstudie Wipperfürth erarbeitet Hydrotec Risikosteckbriefe und Checklisten für die gefährdeten Objekte und Bereiche. Auf ihrer Grundlage kann die Stadt über weitere Maßnahmen beraten und Prioritäten festlegen.

Veröffentlicht am 03.03.2022