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22.12.2021
Konferenz „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“
05.01.2022

Kommunen resilient machen gegen Starkregen und Hochwasser – Beitrag in GWF Wasser+Abwasser 12/2021

Die Fachzeitschrift GWF Wasser+Abwasser richtet ihre sehr informative Dezember-Ausgabe auf den Fokus: Klimawandel – Veränderungen im Wasserkreislauf.

Die Hydrotec-Gesellschafter Dr.-Ing. Oliver Buchholz und Dipl.-Geogr. Lisa Friedeheim veröffentlichen darin einen Beitrag mit dem Titel

„Kommunen resilient machen gegen Starkregen und Hochwasser“.

Sie sehen wichtige Ansatzpunkte zur Erhöhung der Resilienz im kommunalen Starkregenrisikomanagement und in der wassersensiblen Stadtplanung.

Hochwasserrisikomanagement und Starkregenvorsorge sind durch die Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 in das öffentliche Bewusstsein gerückt und gewinnen mit Blick auf den Klimawandel stark an Bedeutung.

Zum kommunalen Starkregenrisikomanagement gehören die Gefährdungsanalyse mithilfe eines hydronumerischen Modells, die Risikoanalyse anhand von GIS-basierten Methoden sowie die Aufstellung eines kommunalen Handlungskonzepts. Eine große Rolle spielt die Information der Bürgerinnen und Bürger und der Dialog mit ihnen. Die konkrete Herangehensweise wird anhand eines aktuellen Projekts für die Stadt Ettlingen in Baden-Württemberg verdeutlicht. Hier kam die hydronumerik-Software HYDRO_AS-2D zum Einsatz. Für die Veröffentlichung der animierten Starkregengefahrenkarten diente das Modul Hydro_AS MapView.

Die wassersensible Stadtplanung sieht vor, Regenwasser in Anlehnung an den natürlichen Wasserkreislauf zu bewirtschaften. Für urbane Bereiche sind Elemente zum dezentralen Rückhalt, zur Versickerung und zur Verdunstung vorzusehen. Als Werkzeuge zur Bemessung und Optimierung sind das N-A-Modelle wie NASIM besonders gut geeignet.

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Veröffentlicht am 04.01.2022