Bilanzmodell für Stofftransport in Gewässern
26.05.2013
Hydrotec präsentiert „HWRM-Planung in NRW“
20.06.2013
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Hydrotec erarbeitete nach den Überflutungen der letzten zehn Jahre zahlreiche kommunale Hochwasserschutzkonzepte. Die auf dieser Grundlage umgesetzten Maßnahmen zeigen jetzt ihre Wirksamkeit, wie Berichte aus den Gemeinden Rangendingen an der Starzel und Schwarzenberg am Pöhlwasser zeigen.

Von Hydrotec erstellte Hochwasserschutzkonzepte wirken

Aus den aktuell in Deutschland vom Hochwasser betroffenen Gebieten erreichen uns erschreckende Bilder und Berichte. Man fragt sich: Gab es nach den Überflutungen der letzten zehn Jahre keine Verbesserungen im Hochwasserschutz? Es gab sie. Viele vom Jahrhunderthochwasser oder von Extremniederschlägen betroffene Gemeinden investierten genau in diese Richtung. Hydrotec erarbeitete zahlreiche kommunale Hochwasserschutzkonzepte. Die auf dieser Grundlage umgesetzten Maßnahmen zeigen jetzt ihre Wirksamkeit. Aus den Gemeinden Rangendingen an der Starzel und Schwarzenberg am Pöhlwasser berichten Zeitungen von Höchstwasserständen im Juni 2013, die ohne größere Schäden ablaufen konnten.
Jahrhunderthochwasser in Ost- und Süddeutschland -  von Hydrotec erstellte Hochwasserschutzkonzepte wirken

Kommunale Hochwasserschutzkonzepte beinhalten eine Analyse der örtlichen Situation und benennen mögliche Handlungsalternativen und die damit verbundenen Kosten. Anhand von Modellrechnungen und GIS-Analysen lässt sich die Kombination von Maßnahmen ermitteln, die den besten Kosten-Nutzen-Faktor aufweist. Damit ist sichergestellt, dass die vorhandenen Haushaltsmittel optimal und zielgerichtet verwendet werden.

Die Gemeinde Rangendingen in Baden-Württemberg war 2008 von einer katastrophalen Sturzflut der Starzel betroffen. Am 1. Juni 2013 stieg der Pegel sogar um 17 cm höher als damals. Doch die auf Basis des Hochwasserschutzkonzepts umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen zeigten ihre Wirkung, sodass der Ort glimpflich davonkam. Ein neu angelegter Damm konnte ein Wohngebiet schützen, ein mobiler Schutzwall verhinderte die Überflutung von Gewerbeanlagen. An zwei Rückhaltebecken wurde der Abfluss so reguliert, dass größere Schäden in der Ortsmitte vermieden wurden.

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Auch im sächsischen Schwarzenberg an den Flüssen Pöhlwasser und Große Mittweida haben sich die Investitionen in ein Hochwasserschutzkonzept und die daraus abgeleiteten Maßnahmen bezahlt gemacht. Das Flussbett der Großen Mittweida war ab 2006 auf einer Länge von 900 Metern aufgeweitet worden. Der damit geschaffene zusätzliche Rückhalteraum führte zu einer Absenkung der Fließgeschwindigkeit. Zusätzlich trug die Sensibilisierung der Bürger zu einer verbesserten Eigenvorsorge bei, sodass das aktuelle Hochwasser deutlich weniger Schäden anrichtete, als das vergleichbare in 2002.

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Veröffentlicht am 10.06.2013