Dresdner Wasserbaukolloquium 2022 – Vortrag zu „Auswirkungen der Energiewende auf den Wasserhaushalt“

Hydrotec im Interview bei GWP
25.05.2022
Hydrothemen Nr. 42/ Juni 2022
03.06.2022

45. Dresdner Wasserbaukolloquium – Nachhaltigkeit im Wasserbau – Umwelt, Transport, Energie

Dresdner Wasserbaukolloquium 2022Das 45. Dresdner Wasserbaukolloquium 2022 zum Thema „Nachhaltigkeit im Wasserbau – Umwelt, Transport, Energie“ findet am 14. und 15. Juni als Präsenzveranstaltung in Dresden statt.

Außerordentliche Starkniederschlagsereignisse, extreme Hochwasserereignisse, wie z. B. an Ahr und Erft in 2021, jedoch auch langanhaltende Trockenperioden und Wasserknappheit haben die Auswirkungen des Klimawandels weltweit in das gesellschaftliche Bewusstsein gebracht.

Vor diesem Hintergrund werden beim Dresdner Wasserbaukolloquium 2022 mögliche Beiträge zum Klimaschutz auf dem Gebiet des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft vorgestellt und diskutiert.

Veranstalter des Dresdner Wasserbaukolloquiums 2022 ist das Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik (IWD) der TU Dresden.

Hydrotec ist mit Dr. Oliver Buchholz als Coautor für einen Vortrag sowie als Sponsor bei der Tagung vertreten. Wir freuen uns, Sie dort zu treffen und stehen Ihnen für Gespräche gern zur Verfügung.

Vortrag “ Auswirkungen der Energiewende auf den Wasserhaushalt „

Im Vortragsblock „Gewässerentwicklung in Zeiten des Klimawandels“ werden Rita Keuneke (Ingenieurbüro Floecksmühle) und die Coautoren Dr. Oliver Buchholz (Hydrotec) und A.Gauß (Fichtner GmbH) das Projekt „Auswirkungen der Energiewende auf den Wasserhaushalt“ präsentieren. In dieser Studie im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) wurden, ausgehend von der derzeitigen Situation in der Energieerzeugung in Deutschland, die Auswirkungen des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und damit der Reduzierung der thermischen Kraftwerke und der Kühlwassermengen auf die Wassermenge und die Temperatur der Gewässer aufgezeigt.

Ziele des Forschungsvorhabens

  • Überblick zum aktuellen Stand der Auswirkungen der konventionellen thermischen Kraftwerke auf den Wasserhaushalt der Gewässer
  • Analyse der gegenwärtigen Wasserentnahmen durch die Energieversorgung und eine Abschätzung des zukünftigen Wasserbedarfs sowohl auf Bundesebene als auch auf Ebene von Flusseinzugsgebieten.
  • Untersuchung der gegenwärtigen und zukünftigen Wärmeeinleitungen aus Kühlwasser und deren Auswirkungen auf die Gewässertemperatur unter Berücksichtigung von Temperaturerhöhungen und Abflussveränderungen in Folge des Klimawandels
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Energiewirtschaft und das Datenmonitoring

Informationen und Anmeldung