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Artikel zu urbanen Sturzfluten

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Fachveröffentlichung „Coping with Pluvial Floods by Private Households“

Artikel zu urbanen Sturzfluten

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Wie sorgen Privathaushalte gegen urbane Sturzfluten vor, wie sieht die Bewältigung von Starkregenereignissen aus und wie lässt sich die Vorhersage verbessern, um künftig wirksamere Notfallmaßnahmen zu implementieren? Antworten auf diese Fragen liefert der englisch-sprachige Artikel zu urbanen Sturzfluten, an dem sich auch unser Gesellschafter Dr. Oliver Buchholz als Co-Autor beteiligte. Der Beitrag ist in dem MDPI-Journal „Water 2016“ öffentlich verfügbar.

Zusammenfassung des Beitrags

Starkregen und Sturzfluten richten seit einigen Jahren immer wieder ernsthafte Schäden in städtischen Gebieten an. Der fortschreitende Klimawandel und die zunehmende Flächenversiegelung lassen eine Zunahme dieser Extremereignisse erwarten. Deshalb ist es unerlässlich, ihre negativen Auswirkungen und Möglichkeiten der Schadensminderung zu untersuchen.

In einer Studie wurden per computergestützten Telefoninterviews empirische Daten von drei unterschiedlichen Sturzflutereignissen in Deutschland gesammelt. Die Befragungen ergaben, dass vor diesen Ereignissen nur ein geringes Bewustsein für die bestehende Gefährdung durch Sturzfluten bestand und generell nur wenige Erfahrungen mit Hochwasser vorlagen. Nach den drei Ereignissen stieg das Niveau der privaten Vorsorge deutlich an, beschränkte sich aber hauptsächlich auf Maßnahmen, die leicht und kostengünstig umzusetzen waren.

Der Schwerpunkt in der Schadensvermeidung verschiebt sich voraussichtlich von der langfristigen Vorsorge zur Verbesserung des Notfallschutzes, weil Starkregenereignisse quasi an jedem Ort auftreten können und im Vergleich zu einem Flusshochwasser geringere Wassertiefen und kleinere potenzielle Schäden verursachen. Bisher scheiterte die effektive Implementierung von Notfallmaßnahmen jedoch häufig an der mangelhaften Verbreitung von Frühwarnungen.

Zukünftig lassen sich Schäden durch urbane Sturzfluten besser verhindern, indem die bestehenden Frühwarnsysteme inklusive der Verbreitung von Warnmeldungen verbessert werden und indem das Bewusstsein der Anwohner für die bestehenden Gefahren geschärft wird. Damit sind sie in der Lage, private Vorsorgemaßnahmen zu treffen

Artikel zu urbanen Sturzfluten zum Download

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Literaturangabe

Rözer, V. ; Müller, M. ; Bubeck, P. ; Kienzler, S. ; Thieken, A. ; Pech, I. ; Schröter, K. ; Buchholz, O. ; Kreibich, H.: Coping with Pluvial Floods by Private Households. In: Water (2016), Nr. 8, S. 304

Veröffentlicht am 02.09.2016